Gelungener Abschluss des Jubiläumsjahres mit der Weihnachtsfeier

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Gelungener Abschluss des Jubiläumsjahres mit der Weihnachtsfeier

Der große Aikido-Weihnachtslehrgang und die Weihnachtsfeier fanden Anfang Dezember – etwas später wie gewohnt - statt und waren so wie jedes Jahr ein voller Erfolg. Die Feier stellte einen schönen Abschluss zu einem für die Aikido-Abteilung sehr erfolgreichen Jahr dar, in dem wir unser 50 jähriges Jubiläum im Februar mit einen großen Lehrgang mit Shimizu Sensei und Wakasensei Kenta Shimizu gefeiert, sowie zum anderen mehrere Dan-Verleihungen am Herzogenhorn im Juni erhalten haben.

Im ersten Teil des Lehrgangs gab es zwei getrennte Trainings, eins für die Kinder und eins für die Erwachsenen. Dieses Jahr wurde das Kindertraining von unseren KiJu-Co-Trainern geleitet. Die Kinder hatten mächtig Spaß, was man schon von weiten sehen oder, wenn man als Erwachsener nebenan trainierte, definitiv nicht überhören konnte. Das Erwachsenentraining hat Gudrun gehalten. Es kamen viele Kokyu-Techniken dran und der Schwerpunkt lag auf den Shiho-Nage, den wir zum Schluss sogar mit dem Schwert üben konnten. Für die Zuschauer war es sehr beeindrucken und uns Trainierenden hat es viel Freude bereitet. Günter hat das gemischte Training im zweiten Teil des Lehrgangs gehalten. Dieser Teil ist für Kinder und Erwachsene sehr interessant. Die Erwachsenen müssen doch immer wieder staunen, wie weit und gut unsere Kinder schon sind, und die Kinder können endlich mal die Großen werfen. Im Anschluss besuchte uns auch dieses Jahr der Nikolaus. Er war mit allen Mitgliedern sehr zufrieden, und hat am Ende seiner Rede, allen tolle Geschenke ausgeteilt. Dieses Jahr gab es eine Tüte mit Leckerlis und einen Frisbee mit unserem Aikido-Logo.

Die anschließende Weihnachtsfeier hatte dieses Jahr eine starke Bio-Komponente. Zusammen mit den vielen leckeren von den Eltern vorbereiteten Speisen gab es afghanischen Bio-Linseneintopf, Bio-Orangen und Bio-Bier. Außerdem gab es ein Fass Kreuzberger Kloster-Bockbier.

Zum Schluss ein großes Dankeschön an alle, die bei der Feier mitgeholfen, mit organisiert und teilgenommen haben.

In diesem Sinne wünscht die Abteilungsleitung allen ein erfolgreiches neues Jahr.

Text/Fotos: Igor Pugliesi

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Ikebana Kurs Teil 2

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Ikebana Kurs Teil 2

Die Ursprünge von Ikebana liegen vor allem in der Ur- und Naturreligion der Japaner, dem Shintoismus, wo alles ob Baum, ob Stein, ob Blüte beseelt war. Zudem spielt der Einfluss von Wabi-Sabi eine Rolle, was für eine besondere Sichtweise der Ästhetik steht.

 

Nicht das Neue,Vollkommene gilt dabei als bemerkenswert, sondern der Unvollkommenheit und dem Glanz des Gelebten wird eine besondere Wertschätzung entgegengebracht. Abgefallene Blütenblätter, die den Stempel einer Tulpe freilegen, ein Stück Rinde eines alten Baumes. Eine Schönheit, die man vielleicht erst auf den zweiten Blick richtig wahrnimmt. Damit begann Frau Rita Dollberg die Einführung des Ikebana-Kurses letzten Mai, bei dem 8 Mitglieder unserer Abteilung, sowie vier Angehörige sehr interessiert teilnahmen. Als es an die praktische Umsetzung ging, suchte sich zunächst jede/r mehrere Blüten, Zweige und ein typisches Ikebana- Gefäß aus und bekam einen speziellen Steckigel. Dann wurden uns die Prinzipien der Proportionen zwischen Gefäß und Pflanzen und in welchem Verhältnis in Länge und Neigung die Blumen und Zweige zueinander stehen, erklärt. Was sich ziemlich einfach und logisch anhörte, erwies sich in der Praxis als äußerst schwierig. Frau Dollberg demonstrierte uns immer wieder wie sie mit ihrem geübten Blick und wenigen, aber gezielten Handgriffen, unsere ersten Arrangements so veränderte, dass wir ins Staunen gerieten. Oft knipste sie nur ein paar Seitentriebe eines Zweiges weg, um dessen wesentliche Besonderheit sichtbar zu machen oder sie veränderte die Ansicht einer Blüte durch eine kleine Drehung und erzielte dadurch eine völlig verblüffende Wirkung. Übung macht auch hier den Meister- auch wenn wir davon noch Welten entfernt sind. 


Gudrun Bratu

Fotos: Bodo-Klaus Eidmann

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Großhadern stark „auf dem Horn“ vertreten

Mit insgesamt 14 Teilnehmern ist die Abteilung Aikido des TSV München-Großhadern heuer so stark wie schon lange nicht mehr bei den Wochenlehrgängen mit Shimizu Sensei und Kenta Waka-Seinsei in der Sportschule des Badischen Sportverbandes in Herzogenhorn (Schwarzwald) vertreten. Auf der zweithöchsten Erhebung des Schwarzwaldes – dem Herzogenhorn (gleich gegenüber dem Feldberg) - treffen sich seit über 30 Jahren Fortgeschrittene des Tendoryu Aikido aus ganz Europa, um intensiv an ihrem Aikido zu feilen. Neben Aikido gibt es „Natur pur“, bei gutem Wetter einen beachtlichen Panoramablick auf die Alpen (bis in die Schweiz und Frankreich) sowie an einem Nachmittag die Möglichkeit zu Wandern oder das nahe Freiburg zu besuchen.
Bodo Eidmann

„Wir entdecken die Stadt“

Immer wieder beginnen bei uns neue Mitglieder, die „Minga“ noch nicht so gut kennen. Generell ist jeder herzlich willkommen, der mal einen „neuen“ Blick auf München werfen will oder einfach nur mitgehen möchte. Am Samstag, 5. August, geht es deshalb in die zweite Runde „Wir entdecken die Stadt“! Wer Lust auf einen lockeren Spaziergang, interessante Geschichten und eine schöne Einkehr hat, meldet sich beim Bodo (bodo_klaus_eidmann@web.de) an, der auch heuer wieder diese kleine Stadtführung anbietet. Weitere Details werden noch bekanntgegeben.
Bodo Eidmann

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Die Bedeutung der Lehrgänge

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Die Bedeutung der Lehrgänge

Nach dem großen 50 Jahre Aikido im TSV München-Großhadern-Lehrgang mit Shimizu Sensei zum Jahresanfang ging es nun „klein“ mit einem Lehrgang mit Jos Vanroy weiter, der uns eigens aus Belgien besuchte. Wir haben uns nun mit Wolfgang Henry, Abteilungsleiter der Abteilung Aikido, über die Bedeutung der Lehrgänge an sich und im Besonderen unterhalten.

Frage: Wolfgang, was nimmst Du für Dein Aikido immer wieder aus Lehrgängen mit?

Wolfgang: Es ist wichtig und macht auch Spaß mit anderen Aikidoka aus anderen Dojos (national und international) zu trainieren. Jeder Mensch ist nun einmal anders und so muss man sich immer wieder neu auf jemanden, den man möglicherweise eben noch nicht kennt, einstellen. Vor allem gibt der jeweilige Lehrer oft ein Thema vor. Er betrachtet Prinzipien bzw. Techniken des Aikido aus einem neuen Blickwinkel. Als Übender muss man sich nicht nur auf neue Leute einstellen, sondern eben auch darauf, seine ständig Technik zu verbessern. Gerade auf Lehrgängen gibt es dazu viele gute Möglichkeiten.

Frage: Wenn solche vielen neuen Impressionen auf einen einstürmen, vergisst man die nicht bald?

Wolfgang: Bei einem guten Lehrgang nehme ich immer einige wichtige Erkenntnisse mit. Ich habe es mir zur Gewohnheit gemacht, mir solche Eindrücke aufzuschreiben. Das kann natürlich jeder anders handhaben. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Eindrücke, auch wenn sie gerade noch sehr aktuell und präsent sind, nach ein paar Wochen schwächer werden. Der Alltag hat einen halt schnell wieder eingeholt. Und deshalb helfen ein paar Aufzeichnungen ganz gut. Aus ganz ähnlichen Gründen machen wir schließlich auch Fotos: Um die Erinnerungen besser festzuhalten.

Frage: Noch eine grundsätzliche Frage – wie lernt man Aikido?

Wolfgang: Aikido lernt man nicht aus Büchern oder Filmen, sondern aus der Praxis, von einem guten Lehrer, ständigen Wiederholungen und Verbesserungen der eigenen Technik. Die Übungen im Rahmen unseres Vereinsangebot bieten einen guten Einstieg, um sich mit den Grundlagen des Aikido vertraut zu machen. Nicht ohne Grund legen wir seit Jahren besonderen Wert auf die Basistechniken des Aikido. Und wer weiterkommen will, „muss über den Tellerrand“ schauen. Und das bedeutet eben auch, Lehrgänge zu besuchen. Selbstverständlich kann man sich auch einmal in einem befreundeten Dojo anmelden und dort mittrainieren..

Frage: Was hast Du aus den letzten Lehrgängen mitgenommen?

Wolfgang: Aikido sieht so einfach aus, aber ist in den Einzelheiten doch hochkomplex. Letztlich kommt es immer wieder auf die Grundlagen an, die das Fundament für unsere weitere Entwicklung legen.

Das Interview führte Bodo-Klaus Eidmann (Mitglied der Aikido-Abteilungsleitung / Bereich Presse & Öffentlichkeitsarbeit)

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Neues aus der KiJu-Abteilung - Sommerfest

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Neues aus der KiJu-Abteilung - Sommerfest

„Alle haben bestanden“

„Ganz herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer“, betont Angela Brodschelm, die Kinder-und Jugendleiterin der Aikido-Abteilung des TSV München-Großhadern von 1926. Denn bereits am 22. und 24. Mai hatten zahlreiche Kids und Teens höchst erfolgreich an der großen Kinder-und Jugendprüfung teilgenommen.“ Alle haben alle bestanden“, so Angela Brodschelm. Die meisten Prüfungen hatte Gudrun abgenommen, die Jüngsten hatte sich Christiane angesehen.

Deshalb auch an dieser Stelle einen „herzlichen Glückwunsch“ der Abteilungsleitung. Geprüft wurden insgesamt 44 Mitglieder. Anbei die erfreulichen Ergebnisse:

  • 9 x Weiß-gelb: Anna, Benjamin, Daniel, Elias, Emilio, Liam, Samuel, Sarah, Viktor
  • 15 x Gelb: Alina, Allegra, Amelie, Annika, Charlotte, Daniel, Florentine, Gabriel, Jonas, Lorenz, Ludwig, Maximilian, Moritz, Tamino, Till

  • 12 x Gelb-orange: Anjuli, Arietta, Conrad, Emilian, Georgij, Josephine, Julian, Kira, Marc, Noah, Vukas, Tara

  • 4 x Orange: Elias, Lukas, Oliver, Quirin

  • 4 x Orange-grün: Benedikt, Johanna, Lucy, Sebastian.

Gelungenes Sommerfest mit Urkundenübergabe

Fast nahtlos an die große Kinder- und Jugendprüfung schloss sich das beliebte Kinder- und Jugend-Sommerfest mit Familien-Training an. „Diese kombinierte Veranstaltung hat jetzt schon Tradition und war eine gelungene Veranstaltung, die allen viel Spaß gemacht hat“, so Kinder-und Jugendleiterin Angela Brodschelm.

Alle waren auf der Matte – Groß und Klein: Eltern, Onkel, Geschwister machten im Training fleißig mit und konnten ausprobieren, wie sich denn Aikido so anfühlt. Brodschelm: „Anschließend haben wir im Seminarraum gefeiert.“ Trotz sommerlicher Temperaturen war die Veranstaltung durchaus gut besucht. An diesem schönen Sonntag, 28.Mai, wurden, wie in den vergangenen Jahren, die Urkunden zu den bestandenen Prüfungen ausgegeben. - und auch noch die schönen neuen Pässe an die Prüflinge verteilt.

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50 Jahre Aikido im TSV München-Großhadern von 1926 e.V.

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50 Jahre Aikido im TSV München-Großhadern von 1926 e.V.

Eine runde Sache

„Wir bedanken uns von ganzem Herzen bei allen, die unseren Jubiläums-Lehrgang zu einer solch runden Sache gemacht haben“, betont das Team des Aikido-Abteilungsleitung mit Abteilungsleiter Dr. Wolfgang Henry, Christiane Weber (Stellvertretung), Gudrun Bratu, Angela Broschelm, Bodo-Klaus Eidmann sowie Igor Pugliesi.

Die positive Resonanz war überwältigend! Nicht nur die wunderschöne Sigi-Sterr-Halle strahlte, auch die 110 Teilnehmer, die aus ganz Deutschland und darüber hinaus gekommen waren, strahlten und bedankten sich ausdrücklich. Lehrgangsleiter Shimizu Sensei, Wakasensei Kenta Shimizu sowie Birgit Lauenstein-Shimizu gefiel es sichtlich.

Zur 50 Jahr-Feier im Haderner Augustiner waren auch eigens Vereinspräsident Peter Kastenmeier, Vertreter der Judo-Abteilung mit Abteilungsleiterin Doris Auer mit Mann sowie Stellvertreter Ralf Hauptstein, des Bayerischen Landessportverbandes sowie der Japanischen Schule München gekommen. Nicht zu vergessen: der Deggendorfer Robert Hundshammer (5. Dan Aikido), Tendoryu Aikido-Beauftragter für den Süden Deutschlands.

An den drei Lehrgangstagen war auch die Zuschauertribüne gut besetzt, hatte doch die Münchner Presse vorab gebührend auf das Jubiläum hingewiesen. Der Münchner Merkur widmeten dem Jubiläum am Samstag, 25. Februar, sogar eine gute halbe Seite unter der Rubrik "Regionalsport". Der Sendlinger Anzeiger und die Süddeutsche Zeitung wiesen ebenfalls auf den runden Geburtstag hin. An dieser Stelle - einen herzlichen Dank auch an die Presse!

Der Festsaal im Augustiner war dann am Festsamstag bis auf den letzten Platz befüllt. Ein absolutes Highlight war der Auftritt des Japanischen Frauenchors des Japan Clubs München. So wie auch im Aikido Worte nur annähernd die Bewegungen beschreiben können, wollen wir dieses Mal vor allem Impressionen sprechen lassen. „Domo arigatou gozaimashita!“

Bodo-Klaus Eidmann

 

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