Aikido schnuppern im neuen Schuljahr

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Aikido schnuppern im neuen Schuljahr

Die ersten Schultage sind gemeistert, alle Hefte gekauft, die Bücher eingebunden und die Stundenpläne liegen vor. Nun kann auch mit der Gestaltung der Freizeit begonnen werden.

Warum nicht aikido ausprobieren?

Wir freuen uns über jedes Kind, das vorbeischaut. Alter, Größe und Fähigkeit spielen keine Rolle.

Was braucht ihr?

Lange Hose, T-Shirt, sowie Schlappen für den Weg von den Umkleiden rauf auf die Matte. Wir trainieren barfuß. Bringt auch eine gefüllte Trinkflasche mit.

Welche Trainings passen?

Montag, 16:00 Uhr bis 17:00 für Kinder ab 6 Jahren (schnuppern gerne auch für 5-jährige) bei Angela
Montag, 17:00 Uhr bis 18:30 für Kinder & Jugendliche ab 10 Jahren bei Stefan
Mittwoch, 16:00 Uhr bis 17:30 für Kinder ab 8 Jahren bei Vincent
Mittwoch, 17:30 Uhr bis 19:00 für Kinder & Jugendliche ab 10 Jahren bei Franz

Wir freuen aus auf Euch!

Kleiner Hinweis:

Auch Erwachsene, die aktiv nach den Sommerferien in den Herbst starten wollen sind herzlich willkommen in folgenden Trainings:
Montag 18:30 Uhr bis 19:30 Uhr bei Gudrun
Donnerstag 9:00 Uhr bis 10:30 Uhr bei Angela
Freitag 18:30 Uhr bis 19:30 Uhr bei Gudrun

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Kinder stellen Fragen, Shimizu Sensei antwortet

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Kinder stellen Fragen, Shimizu Sensei antwortet

copy: Tendokan, Tokio

copy: Tendokan, Tokio

50 Jahre Tendoryu Aikido

Im Rahmen des Jubiläums durften unsere Kinder und Jugendlichen ein paar Fragen an Shimizu Sensei stellen.


Tara, 11, Elias 13, Lorenz 11
Wie kam Shimizu Sensei darauf mit Aikido anzufangen? Weil er doch schon so gut in Judo war

Shimizu Sensei: Es fing damit an, dass ich  von einer hochrangigen Persönlichkeit gefragt wurde , ob ich nicht einmal Morihei Ueshiba Sensei kennenlernen möchte, von dem man sagte, dass er der letzte wahre Budoka Japans sei.


Tara, 11, Moritz 12, Lucy 13, Jonas 12
Was ist Ihre Lieblingstechnik und welche mögen Sie nicht so?

Shimizu Sensei: Da gibt es einige, aber da ich alle Techniken gelernt und trainiert habe, mag ich sie eigentlich alle.


Tara, 11
Wie hat Shimizu Sensei damals trainiert?

Shimizu Sensei: Ich war sehr häufig Uke für O’Sensei. Habe mein ICH vergessen und einfach trainiert.

Martin, 10
Was gefällt Shimizu Sensei an Aikido?

Shimizu Sensei: Aikido ist ein Budo, das uns hilft uns selbst zu schützen. Denn durch  beständiges Training gehen Ruhe, körperliche und geistige Stärke und Milde natürlich auf den Körper über.

O Sensei mit Shimizu Sensei

O Sensei mit Shimizu Sensei

Leo, 15
Finden Sie die Rolle des Uke oder des Nage besser?

Shimizu Sensei: Ich mag beides.
Der Grund dafür ist, in der Ukerolle lernt man die Harmonie des Atems (auf den Partner im passenden Timing zu reagieren) und das ständige Voraussehen. Es war ungeheuer schwierig ein guter Uke für O’Sensei zu sein, doch auf der anderen Seite machte ich dadurch schnelle Fortschritte.


Anne, 12
Hat Shimizu Sensei vor manchen Techniken früher Angst gehabt?

Shimizu Sensei: Ich habe daran gearbeitet solche Gedanken nicht aufkommen zu lassen.


Elias, 13, Jonas 12
Wie alt war Shimizu Sensei, als er zum ersten mal Aikido trainiert hat?

Shimizu Sensei: Ich war 23 Jahre alt. Davor, genauer gesagt, zwischen 12 Jahren und 23 Jahren hatte ich Judo betrieben.


Nils, 11
Hatten Sie ein gutes Verhältnis zu o Sensei?

Shimizu Sensei: Er war sehr streng und furchteinflössend, doch zur gleichen Zeit spürte ich Milde und Zuneigung.


Jonas, 12
Welche Technik hat Shimizu Sensei als erste erlernt?

Shimizu Sensei: Das war der Shiho Nage. Er stand im Mittelpunkt. Aber ich habe auch andere Techniken gelernt.


Moritz, 11, Quirin 13
Hat jemand aus dem Dojo sich schon einmal mit Aikido verteidigt?

Shimizu Sensei: Das ist möglicherweise passiert, aber davon weiß ich nichts.


Tim 13
Welche Technik ist die älteste Technik?

Shimizu Sensei: Das sind der Shiho Nage. Ikkyo und Kokyu Nage.


Wir danken den Kindern für die Fragen und vor allem natürlich Shimizu Sensei, daß er so bereitwillig darauf geantwortet hat.

Shimizu Sense mit seinem Sohn Kenta Shimizu

Shimizu Sense mit seinem Sohn Kenta Shimizu

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Unsere Trainerin Gudrun auf Besuch in Schopfheim

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Unsere Trainerin Gudrun auf Besuch in Schopfheim

Unsere Trainerin Gudrun war voriges Wochenende auf einem Lehrgang im Sei Jin Kan in Schopfheim, Marco meinte, es sei Zeit auch einmal eine Frau einzuladen.

Kurz darauf haben wir ihr ein paar Fragen hierzu gestellt:

Hast du dich anders vorbereitet als auf ein normales Training?

Die Herausforderung ist immer sich ein Thema vorzunehmen, es zu verfolgen und trotzdem flexibel zu bleiben. Manchmal kommt man dann ganz woanders raus als man zunächst plante. Das ist spannend und entspricht gewissermaßen dem Prinzip im Aikido, gemäß den Umständen zu handeln und nicht nur seine eigenen Vorstellungen durchsetzen zu wollen. Die Situation war also ähnlich wie bei uns im Training, auch in der Zusammensetzung der Gruppe. Es haben Fortgeschrittene, Anfänger, einige Jugendliche mitgemacht und jeder brauchte etwas anderes. Wir haben aber sehr viel mehr Zeit miteinander verbracht, insgesamt sieben Stunden auf der Matte an zwei Tagen. Das ist auf jeden Fall um einiges intensiver als im normalen Training, weil nicht so viele Überlagerungen aus dem Alltag dazwischen kommen. Auf Lehrgängen ist immer eine gesteigerte Konzentration zu spüren, wahrscheinlich bleibt deswegen dann oft mehr hängen.

Wurden deine Erwartungen erfüllt?

Ich hatte keine konkreten Erwartungen, wollte offen sein für alles was kommt.
Die Schopfheimer haben mich herzlich empfangen und Marcos Gastfreundschaft hat mich ziemlich überwältigt.
Was das Training anbelangt sind geeignete Rahmenbedingungen für mich Ruhe und Klarheit. Die sind bei uns in Großhadern nicht immer gegeben. Deshalb versuche ich dann als Trainerin diese Ruhe und Klarheit nach Möglichkeit auszustrahlen, um eine geeignete Atmosphäre fürs Training herzustellen. Insofern hatte ich es in Schopfheim sogar leichter als bei uns, denn die Voraussetzungen waren optimal, was sich auf die Teilnehmer aus den verschiedenen Dojos übertragen hat. Alle waren sehr aufmerksam und voll bei der Sache.
Interessant war für mich eine Erwartung, die einer der Teilnehmer an mich herantrug. Er bat mich Aikido aus weiblicher Sicht zu zeigen.

Macht es einen Unterschied ob ein Trainer ein Mann oder eine Frau ist?

Zumindest war es bis jetzt eher ungewöhnlich, dass auf einem Lehrgang eine Frau vorne steht. Ich glaube aber nicht, dass das Aikido was ich mache als besonders weibliches Aikido bezeichnet werden kann. Mir ist es vor allem wichtig ein klares, schnörkelloses, dynamisches Tendoryu Aikido zu zeigen.
Jeder einzelne bringt bestimmte Themen mit. Manche arbeiten daran ein größeres Selbstvertrauen zu entwickeln, andere versuchen ihre Körperkraft zu bändigen. Bestimmte Attribute werden eher als männlich, andere eher als weiblich gesehen. In Wirklichkeit schaut es oft ganz anders aus. Nicht jeder Mann ist durchsetzungsfähig und es gibt sehr mutige Frauen. Wir versuchen im Aikido durchlässig zu werden, damit wir spüren wo die Bewegung hingeht. Das können Männer genauso gut wie Frauen.

Würdest du es wieder tun?

Wenn ich wieder eingeladen werde, dann sehr gerne.
Marco meinte, dass er durch unsere Fraueninitiative zum 50. Jubiläum des Tendokan und zum Weltfrauentag daran erinnerte wurde, dass auch Frauen gutes Aikido machen. Ich fühle mich sehr geehrt, dass er mich eingeladen hat. Ich kenne viele Frauen, die tolles Aikido machen und bestimmt sind darunter auch einige, die den Tendoryu Spirit hervorragend vermitteln können.

https://tendoryuaikidointernationalwomenday.org/


Nimmst du etwas für das Training bei uns mit?

Marco hat mit seinen Leuten einen wunderbaren Ort geschaffen, um Tendoryu Aikido zu praktizieren. Da steckt sehr viel Herzblut darin. Sie haben mit großer Eigeninitiative ein richtiges Dojo aufgebaut. Das spürt man an der Atmosphäre dort.
Ich möchte gerne bei uns weiter daran arbeiten aus einer Übungshalle ein Dojo zu machen. Ob uns das gelingt, hängt in erster Linie von der Einstellung und dem Engagement von uns allen ab.
Mir ist auch das Ukeverhalten positiv aufgefallen. Da haben die Schopfheimer Trainer gute Arbeit geleistet. Ihre Leute gehen gut mit, blockieren die Technik nicht von vorne herein und versuchen in den Fluss zu kommen. Es geht immer um das Miteinander, darum sich gegenseitig in seiner Entwicklung zu unterstützen. Darauf möchte ich in Zukunft bei uns noch mehr wert legen als bisher schon, denn Aikido heißt - nicht kämpfen.

Hier ein kleines Video:


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Folge der Wellenbewegung

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Folge der Wellenbewegung

Aikido-Großmeister Shimizu Sensei beim TSV München-Großhadern

Er ist einer der letzten lebenden Aikido-Großmeister, der bei Morihei Ueshiba, Begründer dieser japanischen Kampfkunst, als persönliche Schüler (jap. Uchi-Dechi) gelernt hat. Die Rede ist von Shimizu Sensei, der zusammen mit seinem Nachfolger und Sohn Kenta Shimizu, zu Gast beim TSV München-Großhadern war. Rund 60 Trainierende drängten sich in einem Drittel der Sigi-Sterr-Budohalle, um ihr Aikido direkt vom Meister (jap. Sensei) verbessern zu lassen.

„Folgen Sie der Wellenbewegung“, rät Shimizu Sensei den Trainierenden, die bis aus Slowenien nach München angereist sind. Bei Aikido handelt es sich nicht um Surfen oder Wellenreiten, sondern um eine japanische Kampfkunst, die seit den 50er/60er Jahren auch in Deutschland Fuß gefasst hat. Seit über 40 Jahren besucht Shimizu Sensei Deutschland, um hier zu lehren. Beim TSV München-Großhadern wird schon seit über 50 Jahren Aikido praktiziert. Die Abteilung hat rund 150 Mitglieder – von Kindern/Jugendlichen bis hin zu Senioren. „Aikido kennt keinen Altersklassen und keinen Wettkampf“, betont Shimizu Sensei. Die zahlreichen Zuschauer sehen von der Tribüne Alt und Jung, Groß und Klein friedlich miteinander trainieren. Die Bewegungen sind fließend und harmonisch – nicht unähnlich der natürlichen Bewegung einer Welle. Ruhig und konzentriert ist die Stimmung – so wie in einem japanischen Dojo (jap. Übungshalle). Viele der Aikido-Techniken stammen aus dem Budo (jap. Kriegsweg) und wirken bei jedem Menschen unabhängig von dessen körperlicher Konstitution. Eben deshalb gebe es im Aikido keinen Wettkampf, damit sich niemand verletzt. Gesundheitliche Aspekte wie Beweglichkeit, Ausdauer und Reaktionsvermögen stehen im Aikido im Vordergrund.

Sich selber besiegen, bevor man andere besiegt

„Im Aikido muss man zuerst sich selber besiegen, um andere besiegen zu können“, so Shimizu Sensei. Die ersten Schritte sind anstrengend, denn es gilt zum Beispiel das Fallen (jap. Ukemi) zu lernen. Auf der Matte (jap. Tatami) rollen die Aikidoka hin und her. Mit der Fallschule können sich die Sportler dann schützen. Positiver Nebeneffekt: Im täglichen Leben kann einem das Fallen auch beim Ausrutschen auf Eis oder beim unsanften Abstieg vom Fahrrad helfen. Nach den ersten Schritten erkennen die Schüler immer mehr, dass Aikido auch eine geistige Komponente hat. „Aikido fördert Körper und Geist“, erklärt der japanische Groß-Meister. „Diesen Ansatz - Körper und Geist - kennen Sie ja auch im Westen.“ Gerade weil es eben keinen Wettkampf im Aikido gibt, geht es vor allem auch darum, ernsthaft zu trainieren. Die Gefahr beim Aikido ist es, mit großer Begeisterung anzufangen und dann schnell wieder aufzuhören. „Machen Sie weiter“, rät er den Teilnehmern, „es lohnt sich“. In seinem Dojo in Tokio habe er sogar einen 80-Jährigen, der nach wie vor mit Begeisterung bei der Sache sei. Daran könne man sich ein Beispiel nehmen.

Japanische Kultur und Philosophie

Wer sich mit Aikido auseinandersetzt, lernt nicht nur japanische Begriffe und deren Bedeutung, sondern setzt sich auch mit der japanischen Kultur und der dazugehörenden Philosophie auseinander. Der westliche Mensch spricht zum Beispiel von Ernsthaftigkeit, der Japaner sagt Anfängergeist (jap. Shoshin). Der Japaner vermittelt damit, dass man nicht nur im Training, sondern im ganzen Leben nicht in einen Automatismus verfallen, sondern immer wach und aufmerksam auf seine Umgebung reagieren solle. „Aikido bedeutet Leben“, ist für Shimizu Sensei der rote Faden. Leben sei Lernen; zuerst an sich selber und dann mit anderen. Wer sich auf den Weg begebe, werde viele wertvolle Erfahrungen machen. Er freue sich, dass sein Aikido durch seinen Nachfolger Kenta Shimizu weitergetragen werde. Kenta Shimizu ist Vorstand (jap. Dojocho)  seines Dojos "Tendokan"  in Tokio.

Bodo-Klaus Eidmann

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Krieger, Kunst und Philosophie

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Krieger, Kunst und Philosophie

Besuch der Samurai-Ausstelung in der Kunsthalle: Erst gab es eine Führung für Kinder- und Jugendliche, tagsdrauf wurden wir von Ōtsuka Ryūnosuke in die Kundt der Bushi eingeweiht.

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Trainingszeiten während der Weihnachtsferien

So schaut es in den Weihnachtsferien aus:

24. Dezember - kein Training
27. Dezember - kein Training

28. Dezember - normales Erwachsenen-Training
30. Dezember - normales Erwachsenen-Training

31. Dezember - Silvester-Training von 16:00 Uhr - 18:00 Uhr

2. Januar - normales Training
3. Januar - kein Training

Ab dem 3. Januar beginnt wieder der normale Trainings-Turnus.

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